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Vathys

Das friedliche Tal von Vathys.


Rina, der Hafen von Vathys. Bitte klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern.
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Karte von Vathys. Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern
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... ist der wohl schönste Platz der Insel und ein wunderbarer Ort zum Erholen nach dem Besuch von „massen-touristischen“ Orten. Ist die übrige Insel eher karg und von einer faszinierenden Schroffheit, so ist dieses fruchtbare, etwa 6 km lange Tal, mit seinen bodenständigen Bewohnern der Paradiesgarten der Insel. Langgezogen durch die gesamte Inselmitte, umgeben von Berge, eine fast unwirklich grüne Oase mit tausenden von Mandarinen- und Zitronenbäumen. Ruinen von Tempeln und einer Akropolis belegen, dass das fruchtbarste Tal der Insel bereits in neolithischer, byzantinischer und römischer Zeit besiedelt war. Es ist, als hätte die Zeit das Tal vergessen. Kleine, oft unbefestigte Gassen laden zum Spazieren und Wandern ein, stimmungsvolle alte Häuser, riesige Plantagen und kleine Landwirtschaften bestimmen das Bild. Kein Industriebetrieb, keine Durchgangsstrasse und kein Massentourismus stören das geruhsame Leben im Tal, dessen gastfreundliche 900 Bewohner Sie freudig begrüßen und gerne zu einem Plausch einladen.

Küstenstrasse nach Vathys. Bitte klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern.
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Das nordöstlich von Pothia gelegene Tal von Vathys ist nur über die 10 km lange Küstenstrasse, der man von Pothia aus in östliche Richtung folgt, in ca. 15 Minuten mit dem Auto zu erreichen. Mit dem Bau dieser beeindruckenden Strasse wurde schon vor dem 2. Weltkrieg begonnen -und trotzdem konnte sie, da ohne Maschinen in Handarbeit mit Spitzhaken und Dynamit erbaut, erst 1967 fertiggestellt werden. Die sich in Serpentinen am felsigen Hang entlangschlängelnde Strasse bietet, speziell bei klarer Sicht, einen traumhaften Blick über Kos, Pserimos und Imia bis zur türkischen Küste. Achten Sie bitte trotzdem auf Ziegen, die ab und an die Straße blockieren!

Der erste Blick auf Vathys. Bitte klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern.
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Vathys, das grüne Tal. Bitte klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern.

Der erste Blick, der sich von der Küstenstrasse auf das Tal von Vathys bietet, gehört zu den wohl schönsten im Dodekanes. Halten Sie auf dem letzten Hügel vor dem Tal und genießen Sie den atemberaubenden Blick über den türkisen Fjord und das grüne Tal voller Orangen und Zitronenhaine.


Galerie Rina. Bitte klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern.
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Galerie Platanos. Bitte klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern.
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Die Strassen des Tal bilden ein Labyrinth aus weiss gekalkten Mauern inmitten der sattgrüner Plantagen und führen durch die Weiler Rina, Platanos, Metochi bis Stimenia, wo sich die Strasse in eine Sandpiste verwandelt, die bis an das Ende des Tales führt, das nur durch eine schmale Bergkette von Arginonda am anderen Inselende getrennt ist.



Pension Manolis. Bitte klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern.
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Der Dorfplatz von Rina. Bitte klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern.

Mein Haus liegt 30 Meter oberhalb von Rina am Hang. Rina, der kleinen Hafen-Weiler des Tals liegt geschützt an einer fjordähnlichen Bucht die von der Meerseite aus nicht einzusehen ist. Der Weiler wurde nach Kirche Agia Irini benannt, die hier auf den Ruinen des im 15. Jh. durch ein Erdbeben zerstörten alten Dorfes steht. Hier spielt sich hauptsächlich das Dorfleben ab. Hier gibt es einige Tavernen in denen sich die Talbewohner abends treffen, Lebensmittelgeschäfte für den täglichen Bedarf, eine Konditorei und einen winzigen Souvenirshop.

Die Badestelle von Vathys. Bitte klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern.

Der kleine Strand für Nichtschwimmer. Bitte klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern.
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Die Badestelle von Vathys. Bitte klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern.

Der natürliche Sprungturm von Vathys. Bitte klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern.

Vathys hat keinen eigenen Strand, dafür aber in Hafennähe eine sehr schöne abgesperrte Badestelle mit herrlich klarem Wasser. Die schmale, geschützte Bucht hat kaum Strömung und auch ungeübte Schwimmer können hinüberschwimmen, um sich auf der anderen Seite auf den Felsen zu sonnen. Es gibt es Umkleideräume, WC’s, Bänke, schattige Tamarisken, Leitern + Treppen ins Wasser und in den Felsen gehauene „Natur-Sprungtürme“, sowie mehrere Tavernen. Es gibt keinen Schirm- oder Liegenverleih, jeder macht es sich mit Badematte, oder noch besser Luftmatratze, gemütlich, man erholt sich unter Griechen. Auf der gegenüberliegenden Buchtseite wurde an einer flachen Badestelle ein kleiner künstlicher Strand für Nichtschwimmer angelegt.

Meine Gäste an einem abgelegenen Strand.

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Jedoch gibt es ganz in der Nähe einsamen Strände in herrlichen Badebuchten. Diese sind allerdings nur mit dem Boot zu erreichen. Daher biete ich für meine Gäste und Tagesgäste Bootsfahrten zu traumhaften kleinen Buchten an, die sie oft ganz für sich alleine haben.

Im Tal befinden sich viel sehenswerte Zeugnisse vergangener Zeiten. Neolitische, byzantinische und römische Ruinen zeugen von der exponierten Position, die das Tal von jeher im Dodekanes hatte.



Panagia Kyra Psili

Panagia Kyra Psili ist ein auf der ganzen Insel bekanntes, einsam gelegenes Kloster, das 1720 n. Chr. in die höchsten Berge der Ostküste gebaut wurde, sich unter einer 40 Meter hohen Felswand duckt und nur per Fußmarsch (ca. 30 Min.) über einen schmalen Pfad zu erreichen ist. Nähere Informationen finden Sie unter Wanderungen.

Tsigoura und Klastani

Oberhalb des Tales, an den Hängen Richtung Pothia sind noch die Höhlen zu sehen, in denen im Neolitikum die ersten Bewohnern von Kalymnos lebten.

Daskalos

Der Fjordausgang von Vathys.  Bitte klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern.
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Eine kleine Höhle in den Felsen links der Fjordausfahrt. Nur per Boot oder schwimmend zu erreichen. Wahrscheinlich wurde die Höhle in vorchristlicher Zeit als Tempel genutzt.

 



Cyclopische Mauern

Rund 10 Min. Fußmarsch hinter Platanos rechts oberhalb der Strasse befinden sich diese beeindruckenden Mauern. Sie wurden auf 3000 v.Chr. datiert und sind damit die ältesten Kulturzeugnisse auf Kalymnos. In der Nähe der Mauern befinden sich, um die Ruinen der Kirche des Erzengels Michael(Taxiarchis Micháel) herum, zahlreiche hellenistische, byzantinische und mittelalterliche Stätten.

Taxiarchis Micháel

Der Tempel / die Kirche von Taxiarchis ist das besterhaltene Zeugnis der hellenistischen Hochkultur auf Kalymnos. Seine 3 Bauabschnitte wurden 300 v.Chr., 600 n.Chr. und 1300 n.Chr. jeweils nach dem Einsturz des vorherigen Gebäudes errichtet. Sehr gut zu erkennen sind noch die unterschiedlichen Baustile und hervorragend erhaltenen Mosaike. Bitte nicht betreten !

Palaiopanagia

Auch finden sich hier noch heute die Überreste der mit 27,5 m Länge einst größten Basilika des Dodekanes, Paleo Panagia, die im Jahre 6 n.Chr. erbaut wurde. Sie wurde neben den Ruinen des eingestürzten Akropolis-Tempels errichtet, der ca. 500 v.Chr., also zur gleichen Zeit wie die berühmte Akropolis von Athen, erbaut wurde. Auch auf den Ruinen der Basilika wurde wieder eine Kapelle gebaut. Ihre wunderschönen, noch unrestaurierten Bodenmosaike sind heute noch gut zu erkennen (Bitte betreten Sie sie aber nicht), ebenso das Taufbecken und einige Wandmalereien.

Panagia Chosté

Die Kapelle in der Nähe von Rina ist mit Fresken eines berühmten Malers des 13. Jh.n.Chr. geschmückt. Auch Ikonen sehr bekannter Künstler werden in mehreren Kapellen des Tals aufbewahrt. Leider müssen viele Kapellen leider verschlossen gehalten werden, aber Sie können sie in meiner Begleitung besichtigen.

Filakes

Hier finden Sie ein, noch gut erhaltenes, historisches Wohnhaus, sowie eines der Wachhäuser, die auf beiden Seiten des Tals vorhanden waren und die aus der Zeit um 300 v.Chr. stammen.

Es gibt noch sehr viel mehr zu entdecken in Vathys ! Gerne berate oder führe ich Sie.

Sonnenuntergang über dem Tal von Vathys.     Sonnenuntergang über dem Tal von Vathys.     Sonnenuntergang über dem Tal von Vathys.

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